Todesstrafe

Ein streitbares Thema – in aller Welt. (Auch) Hier gibt es drei ’Lager’: Pro, Contra und die Unentschlossenen. Über das vierte Lager der ’Egalos’ sehe ich hinweg.

Ich sympathisiere mit dem Contra-Lager, und die Begründung für diese meine ’Zugehörigkeit’ ist einer einzigen Sichtweise geschuldet: Der Mensch ist unantastbar, und niemand hat das Recht, einen Menschen vom Leben zu Tode zu befördern.

Punktum!

Nun gut, es gibt auch Ausnahmen, welche auf medizinischem Gebiet in Form von Sterbehilfe verankert sind, aber das ist ein anderes Thema.

Dieser Hochmut, eine angebliche Entscheidungsgewalt über das Leben anderer zu besitzen, ist auf beiden Seiten festzustellen: Auf der Seite der Täter, wie auch auf der Seite der Gerichte, welche dieses Urteil verhängen, über deren Vollstrecker bis hin zu all den Befürwortern; seien sie dies auch nur im Geiste.

Es steckt eine so große Verlogenheit darin, wenn bei der Verkündung des Todesurteils Gott ins Spiel gebracht wird, von dessen Allgüte wir etwas anderes gelernt haben müssten. Mit diesem Urteil und der später erbrachten Vollziehung hat der Mensch, in diesem Fall der Richter und dessen Henker und Henkershelfer, sich über Gott gestellt, auf den sie sich aber zuvor eidesstattlich berufen haben: ’So wahr mir Gott helfe!’

Nun ja, dies wird Gott dann auch tun: Diesen Menschen helfen! Helfen, dass sie ihre falschen Handlungen in einer (oder mehreren) nächsten Inkarnation(en) bereinigen können (dürfen).

Doch (auch) hier erkennt man die fälschliche Vorstellung von einem strafenden und richtenden Gott (der Bibel). Zudem kommt noch jene Ansicht, der Mensch sei das Ebenbild Gottes, erschwerend hinzu, weil man dadurch Gefahr läuft, eine Rechtfertigung besitzen zu meinen, über das Leben anderer bestimmen und richten zu dürfen.

Wenn man das Gesetz des Karmas und das Gesetz der Reinkarnation verstanden hat, wird man auch verstehen lernen, oder gar verstehen, wie die Zusammenhänge laufen und wie alles mit allem verbunden und verwoben ist.

Dann wird man auch begreifen, weshalb z.B. ein Hitler genauso von Gott geliebt wird, wie eine Mutter Teresa, und wieso jene Teresa wieder geboren sein könnte, während Hitler dies eventuell nicht mehr braucht.

Um dies begreifen und verinnerlichen zu können, sollte man mit der Arbeit im Geistigen, mit innerer Einkehr, mit der Spiritualität sich befassen, sonst wird man stets irgendwelchen säkularen und religiösen Institutionen und deren oft wohlmeinenden, aber doch falschen Worten folgen und in dieser verkehrten Denk- und/oder Handlungsweise wie die einer befürworteten Todesstrafe verharren.


Ihr Dukania Mauria

(Quelle)

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